Man sollte zunächst einmal unterscheiden zwischen der wörtlichen Lesart, wie sie am Beispiel der christlichen Tradition bereits vor dem Aufkommen des Fundamentalismus praktiziert wurde (z.B. im Rahmen des vierfachen Schriftsinns),…
ens hermeneuticum
Dass sich die Situation für einen Durstigen in der Wüste, der auf einen Wasserbesitzer trifft, effektiv nicht ändern würde, ist ein populärer libertärer Denkfehler. Denn in der Begegnung mit einem…
Lebensschutz ist recht eigentlich kein Wert, sondern ein Teil des Personalitätsprinzips – namentlich beschreibt er die (Anerkennung der) Einheit der Person, die (wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt Schutz verdient,…
Death as a theological concept (and mind you, the Genesis narrative presents a theological reflection, not a scientific, or biological, or psychological study) is distinct from mere material (physical, chemical,…
The fall of man, or original sin (peccatum originale originans) as one might call it, is not so much a chronological state or phase but rather an ontological moment in…
In der Weimarer Demokratie beschrieb die Mitte den negativen Raum zwischen den Kommunisten auf der linken Seite sowie den Monarchisten auf der rechten Seite. Die Mitte war hier gewissermaßen eingeklemmt…
The filioque isn’t a heretical addition to the Faith, it is a non-Byzantine expression of the Faith. Historically, it was introduced to combat an Arian heresy professed in the West,…
Ich muss ja sagen, dass das neuerliche Gesetz im Sinne der Nomentheorie durchaus stringent ist: Materiell ändert sich (so gut wie) nichts, es wird nur der Name vereinheitlicht. So als…
Der Zweck von Religion als historischem Phänomen liegt – analog zu den historischen Phänomenen Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur – in der Verarbeitung der menschlichen Kontingenzerfahrung: In der Wirtschaft geschieht…
Der Abendländer kennt ein Bonmot, das Chilon von Sparta, einem der sieben Weisen des alten Griechenland, zugeschrieben wird: De mortuis nil nisi bene– „Über die Toten nur (wörtl.: nichts, wenn…



